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Würmer, Wurmkuren, Prophylaxe Verfasst am: 22.09.2006, 02:00 |
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Bei Ihrem Tierarzt erhalten Sie eine Reihe handelsüblicher Wurm“kuren“, die die Parasiten bekämpfen.
Eine Überlegung ist es jedoch wert, anstatt dieser chemischen Keulen, zunächst einmal zu überprüfen, ob Ihr Hund von Würmern befallen ist.
Bei Ihrem Tierarzt können Sie zu diesem Zweck eine Kotprobe Ihres Hundes abgeben, dabei ist es wichtig, dass der Kot von drei aufeinanderfolgenden Tagen gesammelt wird, da nicht immer ein Befall sichtbar ist.
Wir empfehlen einen Hund nur dann chemisch zu entwurmen, wenn auch die Notwendigkeit gegeben ist. Es ist zu beachten, dass jede, auch noch so verträgliche Wurmbekämpfung, ein Mittel zur Abtötung der Parasiten darstellt und daher nur im bedingt „verträglich“ im Sinne von Folgeerscheinungen ist.
Die Darmflora Ihres Tieres benötigt nach einer solchen Kur ca. sechs Wochen um sich wieder komplett aufzubauen und zu regenerieren.
Da jedoch das Immunsystem eines jeden Körpers „im Darm sitzt“ bildet man für „Angreifer“ in dieser Zeit eine nicht außer Acht zu lassende Angriffsfläche.
Bedenken Sie, eine Wurmbehandlung ist keine prophylaktische, also vorbeugende Maßnahme wie eine Impfung, sondern sie wirkt nur aktuell. Wenn Sie heute entwurmen, könnte Ihr Hund sich theoretisch morgen infizieren.
Es muss unbedingt sichergestellt sein, dass Ihr Hund wurmfrei ist, denn Sie leben täglich mit Ihm zusammen und somit sind Sie auch bei einem eventuellen Befall gefährdet, jedoch ist die „sanfte Methode“ der Überprüfung der „Ist-Situation“ in jedem Fall einer willkürlich gegebenen Wurmkur vorzuziehen.
Wenn Sie alle drei Monate eine Kotprobe Ihres Hundes beim Tierarzt abgeben und zudem sorgfältig auf die genannten Symptome eines eventuellen Befalls achten, verhindern Sie somit eine Gefährdung und eine chemische Belastung Ihres Tieres. |
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