Grosse Hautprobleme!
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claremuc Rang 01
Alter: 58 Anmeldedatum: 03.11.2005 Beiträge: 7 Wohnort oder Bundesland: München
Hunde der User: Emmy
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Verfasst am: 3.11.2005, 20:24 Titel: Grosse Hautprobleme! |
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Hallo,
wir habe grösste Fell bzw. Hautprobleme mit meiner 4 jährigen Westie Hündin.
Angefangen hat es im Juni, mit urplötzlichen Pusteln und starker Rötung vor allem am Bauch. Nachdem wir ein paar Tage zuvor den Hund mit Teebaumölshampoo gebadet hatten, vermutete die Tierärztin eine Allergie auf besagtes Shampoo, das ich von da an nicht wieder benutzt habe. Wir bekamen Surolan und die Rötung ging sehr schnell weg, die Pusteln verwandelten sich in kristalline, gelb/beige "Krusten".
Nach einigen Tagen bekam sie am Rücken solche Krusten, der Hund hatte extremen Juckreiz, am schlimmsten in den Ohren, die eiterten und blutig waren. Wir behandelten mit Surolan, der Hund bekam zweimal Kortison Spritzen damit sich die Haut beruhigen konnte und damit der Hund zur Ruhe kam.
Seitdem haben wir das selbe Spiel seit nunmehr 3 Monaten, kristalline, gelb/beige "Krusten" am ganzen Rücken, wobei die Haut darunter gerötet und äusserst gereizt ist, teilweise blutet es auch wenn die Krusten abgezogen werden. Manchmal kratzt sich der Hund auch über Nacht blutig. Die Ohren sind hart, schmerzen und eitern vor sich hin, blutig gekratzt zum Teil. Der ganze Hund riecht ranzig, besonders die Ohren riechen übel.
Wir sind ständig beim Tierarzt die die Ohren säubert, für die Haut haben wir inzwischen sämtliche Hypoallergenen Futtersorten durchprobiert, (natürlich gingen wir von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit aus) keine brachte eine Verbesserung.
Zwischendurch immer wieder Kortison, eine Behandlung mit 5 Spritzen, je einmal wöchentlich gegen sog. Dermodex (?) Milben brachte ebenfalls keinen Erfolg.
Ausserdem müssen wir den Hund einmal wöchentlich mit einem Mittel baden, das "Etiderm" heisst. Es ist keimhemmend, hautreinigend und keratoplastisch.
Nun geht es meinem Hund wieder so schlecht, ich habe seit Juni 850.- Euro beim TA gezahlt und nichts hat geholfen. Meine TÄ sagt sie ist am Ende ihrer Weisheit, ich könnte höchstens noch zum Dermatologen gehen, der macht aber auch nichts anderes und kostet mich eben dann wieder ein Heidengeld. Ausserdem wäre ein Allergietest sehr schwierig und teuer bei Hunden. Ich habe nun fast kein Geld mehr, habe bereits eine Putzstelle angenommen damit ich die ständigen TA Rechnungen bezahlen kann, ich wäre sehr, sehr dankbar wenn jemand weiterhelfen könnte.
Wer weiss um was es sich hier handeln könnte? Uns ist klar, das Westies oft Hautprobleme haben, ich hoffe nun einfach das jemand die Erkrankung "wiedererkennt" und sie beim Namen nennen kann, bzw. weiss, was man tun kann?
Vielen Dank! |
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Bianca+Lucky Rang 08
Alter: 38 Anmeldedatum: 11.09.2005 Beiträge: 623 Wohnort oder Bundesland: Dorsten
Hunde der User: Golden Lucky vom Deipen Brook
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Verfasst am: 3.11.2005, 20:58 Titel: |
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Hallo Du,
das hört sich ja gar nicht gut an. Ich habe mal von einer Krankheit gehört, die Sebadenitis heißt. Ich möchte jetzt keine Diagnose stellen, aber deine aufgezählten Symptome passen schon auf das Krankheitsbild. Bleib aber beharrlich und lasse deine Pelznase testen bevor du zu lange im Dunkeln tappst. Gerade bei Problemen mit der Haut gibt es soviele verschiedene Möglichkeiten,. Allerdings erschreckte mich jetzt am meisten der ranzige Geruch des Hundes. Weil das ein Symptom von Sebadenitis ist.
Ich habe dir hier mal einen Link rausgesucht.
http://www.sebadenitis.de/faq-sebadenitis.html
Aber wie gesagt, mach dich jetzt bitte nicht verrückt. Ich wollte dir nur einen Hinweis geben, was es sein könnte. Die Frage ist jetzt, ob der Hund bis jetzt ''nur'' diese Verhornungen hat, ob du auch schon Haarausfall bemerkt hast. Ich würde auf jeden Fall die Tierärztin fragen, es ist immer besser vielleicht auch schon mal was ausschließen zu können. Ich persönlich weiss auch nichts über diese Krankheit. Ich habe nur mal von ihr erzählt bekommen und die Symptome waren schon ähnlich. Sonst weiss ich nicht was das sein könnte. Vielleicht hat noch einer von den '' alten Hasen'' einen Tip für dich.
So, ich wünsche dir alles Gute für dein Hundi und hoffe, dass das Problem deines Hundes nicht so ernst ist und bald wieder weg ist. Halt uns auf dem laufendem. Ich hoffe wirklich, dass es sich als harmlose Allergie oder so etwas herausstellt.
Gute Besserung an deine Maus und ganz liebe Grüße,
Bianca _________________
" Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen." Oliver Lobes |
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claremuc Rang 01
Alter: 58 Anmeldedatum: 03.11.2005 Beiträge: 7 Wohnort oder Bundesland: München
Hunde der User: Emmy
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Verfasst am: 3.11.2005, 21:43 Titel: Wie süss :) |
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Vielen Dank für dein liebes Post, werde gleich morgen mal mit der Tierärztin sprechen.
LG
Claudia |
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Christa Moderator
Alter: 73 Anmeldedatum: 02.06.2004 Beiträge: 4948 Wohnort oder Bundesland: Schweiz, Kanton Thurgau
Hunde der User: Dalmor I m a Star "Otto "Cairn Ladys One Night Stand " Emil " Paperlapap"s Whoever MAGIC IN SEVENTH HEAVEN VOM MÄRCHENGARTEN Number One of White Beauty
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Verfasst am: 3.11.2005, 23:15 Titel: |
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Hallo Claudia
Für mich hört sich das ganz stark nach einer bakteriellen Hautentzündung an. Das, stinkt fürchterlich. Es könnte ausgelöst sein durch die Ohrengeschichte, meist handelt es sich hier um Malassezia hat deine TA schon mal einen Abstrich, der Ohren oder ein Hautgeschabsel gemacht.
Ich würde schnellstens einen Dermatologen aufsuchen um die Ursache klären zu lassen.
LG
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tintin Rang 11
Alter: 25 Anmeldedatum: 30.01.2005 Beiträge: 1574 Wohnort oder Bundesland: Bayern
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Verfasst am: 3.11.2005, 23:48 Titel: bakterieller Infekt |
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Ich meine Christa hat recht mit der bakteriellen Entzündung. Die wird durch die Gabe von Kortison nicht wirklich besser!
War deine Hündin vor beginn der ersten Sympthome läufig?
Gerade der Ausbruch von nässendem Ausschlag am Bauch und Schenkel Innenseiten spricht für eine Schmierinfektion, durch Scheidensekrete bei einer leichten Gebärmutterentzündung (auch die Ohrenentzündung spricht dafür).
So was hätte man am besten gleich homöopathisch behandelt mit Sulfur oder anderen ausleitenden antibakteriellen Mitteln.
Jetzt meine ich hilft nur eine hochdosierte(2x250 mg) mindestens 14 tägige Behandlung mit einem getesteten Antibiotikum.
Gut wäre eine begleitende Therapie mit Eigenblut!
Wir hatten solche Sympthome mal ein paar Tage nach einer Geburt, aber wir haben die Krankheit wie beschrieben überwunden!
Das sollte aber von einem erfahrenen TA begleitet werden, der sich mit Haut und Geschlechtskrankheiten bei Hunden auskennt.
Cortison ist auf jeden Fall nicht das Mittel der Wahl!
Ich wünsche euch alles gute! |
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Franki Rang 11
Alter: 34 Anmeldedatum: 12.03.2005 Beiträge: 3984
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Verfasst am: 4.11.2005, 07:09 Titel: |
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Hallo,
da es wirklich sehr plötzlich gekommen ist, spricht wirklich sehr vieles gegen Allergien und die eigenständigen Hauterkrankungen. Eine Sebadenitis ist beim Westie eine absolute Rarität und es fängt auch nicht am Bauch an. Ich würde es daher zunächst nicht weiter verfolgen, zumal die Diagnostik (Stanzbiopsien und Untersuchung im Speziallabor) sehr teuer sind.
Auch dass sich die bakterielle Hautentzündung von der Unterseite so schnell nach oben zu einer generalisierten Pyodermie ausweitet - hm, da muss dann eigentlich mehr dahinterstecken. Sehr wahrscheinlich liegt aber eine zusätzliche bakterielle Hautentzündung vor, die wie bereits beschrieben behandelt werden sollte.
Da Du ja schon so viel Geld hasst liegen lassen, was wurde denn schon alles untersucht? Wurden Hautgeschabsel gemacht und wenn ja wie viele? Und hat es ein Labor untersucht oder der Arzt selber? Ich würde vorsorglich auf einen Befall mit Sarcoptes-Milben (Räude) untersuchen lassen durch diverse Hautgeschabsel. Wenn keine gefunden werden, was häufig ist, sollte über das Blut nach Antikörper gegen Sarkoptes gesucht werden. Oder wurde das alles schon gemacht???
Es könnte auch wie von tintin beschrieben verlaufen sein, aber den Sarkoptes -Titer würde ich auf jeden Fall bestimmen lassen.
Ich drück Dir die Daumen, dass ihr schnell dahinter kommt und endlich geholfen werden kann.
Grüße
Frank |
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nanuk00 Rang 11
Alter: 71 Anmeldedatum: 07.03.2005 Beiträge: 1711 Wohnort oder Bundesland: Gelsenkirchen, NRW
Hunde der User: Kintyre Edmont(nanuk)17.09.2000
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Verfasst am: 4.11.2005, 10:41 Titel: |
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Hallo,
das hört sich nach einer bakteriellen Hautentzündung an.Unser Nanuk hat die gleichen Symptome gehabt und das hat mit einer Ohrenentzündung angefangen.Hefepilze.
Danach bekam er diese Pusteln das stank fürchterlich.Jetzt haben wir schon eine ganze Zeit ohne Medikamente.Ich habe das Futter auf Köbers umgestellt und bade ihn mit Weidenrindenshampoo von Rausch.
Also ich habe das in den Griff bekommen.*freu*
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claremuc Rang 01
Alter: 58 Anmeldedatum: 03.11.2005 Beiträge: 7 Wohnort oder Bundesland: München
Hunde der User: Emmy
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Verfasst am: 4.11.2005, 12:21 Titel: |
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Vielen Dank für die Antworten, ich bin ja ehrlich überwältigt von soviel Hilfsbereitschaft!
Christa:
Es wurde bisher keinerlei Diagnostik gemacht. Hmm.
Meine TÄ hat die ganzen Behandlungen mehr so auf Verdacht gemacht.
Malassezia, werde ich mir gleich mal notiren, danke!
tintin:
Nein, Emmy war nicht läufig, sie bekam gleich nach der ersten Läufigkeit vor 3 Jahren eine Gebärmuttervereiterung und musste sofort kastriert werden.
Franki:
Wie gesagt es wurde nichts untersucht, kein Blut, kein Hautgeschabsel, nix. Ich hab halt der TÄ vertraut und gedacht sie weiss schon was sie tut.
nanuk:
OOOHHH!? Wirklich? Das Shampoo habe ich zufällig da, welche Medikamente bekam denn dein Hund?
Claudia und Emmy |
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nanuk00 Rang 11
Alter: 71 Anmeldedatum: 07.03.2005 Beiträge: 1711 Wohnort oder Bundesland: Gelsenkirchen, NRW
Hunde der User: Kintyre Edmont(nanuk)17.09.2000
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Verfasst am: 4.11.2005, 12:38 Titel: |
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Hallo
Wenn er sich sehr stark blutig gekratzt hat bekam er eine Cortison Spritze und 4 Tabletten Antibiotika.
Muß dazusagen es hat lange gedauert bis es besser wurde.
Vermute aber das es auch etwas mit dem Futter zutun hatte.Gebe jetzt seid ungefähr einem dreiviertel Jahr Köbers GJ.
Ich drücke dir die Daumen das du es auch in den Griff bekommst. _________________
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Franki Rang 11
Alter: 34 Anmeldedatum: 12.03.2005 Beiträge: 3984
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Verfasst am: 4.11.2005, 13:01 Titel: |
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Hallo,
sag mal das gibts doch nicht- so hohe Kosten ohne entsprechende Diagnostik! . Da wurde durch die TA nur an den Symptomen rumgedokert. Ein Blutbild wurde aber bereits gemacht - oder? Also das ist das Mindeste. Davon gehe ich jetzt einfach mal aus.
Ich würde darauf bestehen, dass ein Hautgeschabsel gemacht wird, Tesafilmablatschpräparate und auszupfen einzelner Haare von jeweils befallenen Partien.
Alles sollte ins Labor geschickt werden zur Untersuchung auf
- Parasiten, insbesondere Milben
- Bakterien (Staphylococcus)
- Hefepilze (u.a. Malassezien; einfache Hefen)
- Blutbild inkl. Schilddrüse und Leberwerte, falls dies noch nicht gemacht sein sollte.
mit der Bitte um Vorabmeldung ob Parasiten oder Bakterienbefall (Pilze dauern meist 10 Tage - ist zu lang).
Ich denke danach kannst Du mit einer aussagekräftigen Diagnose rechen.
Ich würde auch den TA wechseln.
Eine Futtermittelallergie ist nur eine der zahlreichen Möglichkeiten, die dem Krankheitsbild zugrunde liegen könnte. Zunächst musst Du Klarheit über das aktuelle Infektionsgeschehen gewinnen. Sollten es Milben sein ist die Behandlung zu machen und der Fall kann danach abgeschlossen werden. Sollten es Bakterin und/oder Pilze sein (ohne gleichzeitigen Milbenbefall), dann sollte nach Behandlung der Bakterien/Pilze eine weiterführende Diagnostik erfolgen. Derart ausgebreitete bakterielle Infektionen und Hefepilzbefall sind häufig nur sekundärer Natur. Es liegt in über 90% der Fälle eine primäre Grunderkrankung vor (zB Futtermittelallergie; Atopie, epid.Dysplasie; fettige Seborrhoe, Infektionsgeschehen im Körper, Schilddrüsenunter-oder Überunfunktion, Parasitenbefall! etc..).
Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass bald eine gut behandelbare Diagnose getroffen werden kann.
Grüße
Frank |
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