Vicco und sein Futter - eine neverending Story!


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MamaTina
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Vicco from White Rock of Elz

BeitragVerfasst am: 21.4.2015, 19:29    Titel: Vicco und sein Futter - eine neverending Story!    

Hallo liebe Forenuser,

heute Vormittag habe ich mich als neues Mitglied hier im Forum vorgestellt und würde nun gern auch schon mal einen Thread zum Thema Ernährung einstellen.
Vorweg muss ich sagen, dass ich deswegen auch schon unheimlich viel im Internet recherchiert und in vielen Foren gelesen habe. Alles, was ich schreibe ist sicher nichts Neues und ähnlicher Form vielleicht schon mal „durchgekaut“ worden. Mir geht es auch nicht unbedingt darum Tipps einzuholen wer mit welchem Futter die besten Erfahrungen gemacht hat, sondern darum, dass es interessant ist zu hören, wie jeder für sich individuell Probleme mit der Fütterung löst. Es gibt hierbei sicher sowieso kein Nonplusultra und nach zeitweiligem Tendieren zu der absolut natürlichen BARF-Bewegung bin ich mittlerweile selber wieder zurückgerudert und habe gelernt, dass Hunde (wie auch Menschen) keine absolut identisch funktionierenden Maschinen sind (mir schmeckt das Vollwertzeugs auch nicht immer). Und ich bin ehrlich gesagt geneigt mehr auf meinen Hund und seine Vorlieben zu achten (die scheinbar eher ein stinknormales Mittelklasse-Trockenfutter sind), als auf Tabellen und Berechnungsschemen.
Ich würde einfach gern mal unsere „Fütterungshistorie“ berichten, das wird ein langer Text… Wer mag, kann es lesen und sich mit mir austauschen. Es ist ja sicher häufig ein langer Weg voller verschiedener Erfahrungen, vielleicht mache ich das auch nur, um das alles selber mal in meinem Kopf zu ordnen.
Unser Rüde ist jetzt knapp 10 Monate alt. Wir haben ihn als Welpen letztes Jahr bekommen. Das Futter, welches er beim Züchter bekommen hat, wollte ich nicht weiter füttern (Pedigree TroFu in Kombi mit kleinen Mengen Frischfleisch). Da es unser erster Hund ist, konnte ich noch nicht auf Erfahrungen zurückgreifen, hatte mich aber schon soweit belesen, um zu wissen, dass Pedigree nicht das beste Futter ist (mir hat mal eine Bekannte gesagt, das wäre Mc Donald´s für Hunde Winken). Mir war die Marke „Real Nature Wilderness“ Trockenfutter vom Fressnapf ganz sympathisch (70 % Fleisch, Rest Gemüse, Obst, Kräuter). Für Welpen gibt es nur eine Sorte, mit Geflügel und Fisch. Also habe ich das genommen umgestellt.
Vicco hat es sehr gut gefressen und die langsame Umstellung auf das neue Futter gut weggesteckt. Zwischenzeitlich hatten wir dann mal ein Problem mit Giardien, wodurch der Kot nicht ganz normal war. Wurde behandelt und danach war alles wieder okay.
Von Anfang an hat Vicco sich aber mehrmals pro Woche in den frühen Morgenstunden erbrochen, es kam immer eine gelbliche, fast geruchlose Flüssigkeit. Dabei handelt es sich wohl um das sogenannte „Nüchternerbrechen“. Dies blieb auch nach der Giardienbehandlung bestehen, hatte also nichts damit zu tun.
Also habe ich mit den Fütterungszeiten etwas jongliert, abends die Ration später gegeben. Hat aber keine Verbesserung gebracht.
Da es über Wochen hinweg bei diesem Nüchternerbrechen blieb (immer so alle 2-3 Tage), war ich der Meinung, der Hund könnte einfach Übersäuert sein und es wäre vielleicht angebracht eine andere Fütterung auszuprobieren.
Zu diesem Zweck bin ich bei uns im Ort in ein kleines Futter-Fachgeschäft gegangen, welches artgerechte Fütterung als Konzept hat (getreidefreie, hochwertige Fertigfuttersorten und Fertig-BARF). Dort habe ich das ganze mal geschildert und mich ausführlich beraten lassen. Das Ergebnis war, dass ich mich für eine Kombi aus Trocken- und Nassfutter entschieden habe – Wolfsblut Wild Duck als TroFu (abends)und Granatapet (morgens) als NaFU. Dazu noch Pansensticks oder einfach einen Zwieback vor dem Zubettgehen, um dem Nüchternerbrechen etwas vorzubeugen.
So ausgerüstet habe ich dann die Umstellung vom gewohnten „Wilderness“-Futter auf diese Kombination begonnen – und damit hatte ich dann das Drama!
Denn Vicco frass von einem auf den anderen Tag sein altes Futter gar nicht mehr! Leider verschmähte er nach wenigen Tagen auch schon vehement das Trockenfutter von Wolfsblut und mochte nur das Nassfutter.
Also habe ich wieder gegoogelt…. Und mir eingestehen müssen, dass es vielleicht ein Fehler war, dem kleinen Racker zu zeigen, dass es sowas leckeres wie Nassfutter gibt.
Also habe ich versucht, ihm konsequent immer wieder das Trockenfutter hinzustellen… Egal ob pur oder eingeweicht, er nahm es nicht. Zunächst hatte ich ihm seine Abendmalzeit Nassfutter weiterhin gegeben, die hat er gern gefressen… Aber irgendwann fing es an, dass er immer mal seine Portion wieder erbrochen hat (keine Panik, MAL Erbrechen ist ja nicht so schlimm…). Dann war der Kot auf einmal wieder weich und schleimig, so dass ich einen Schrecken gekriegt und gleich wieder an die Giardien gedacht habe (aber erst mal abwarten, einmal weicher Kot ist ja noch kein Indiz), war dann aber auch mal wieder ganz normal. Zwischendurch hat Vicco auch mal ein paar Krümel vom Trockenfutter genommen, dann wieder nicht… Es war zum Verrücktwerden… Ich wollte eigentlich nicht ausschließlich Nassfutter nehmen, da in mir irgendwie schon der Verdacht keimte, dass er das nicht optimal verträgt, obwohl er es gerne frisst. Denn in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wurde das Nassfutter wieder erbrochen oder der Kot war matschig und schleimig.
Also mal wieder intensiv recherchiert und…
BARF!
Das muss die Lösung sein, dachte ich. Ich hatte es bisher so gehandhabt, dass Vicco ohnehin schon mal (gekochtes) Fleisch bekommen hat, wenn es bei uns etwas in der Art zu essen gab (ich habe seinen Anteil dann immer schon separat gekocht, ohne Gewürze), roh wäre es nach BARF-Konzept ja noch besser gewesen. Überall ist ja zu lesen, dass das die einzig wirklich artgerechte Methode ist seinen Hund zu ernähren und viele Hundebesitzer berichten ja im Internet vom plötzlichen Verschwinden aller Probleme mit Unverträglichkeiten etc. Also habe ich beschlossen, es jetzt mal damit zu versuchen, auch wenn mir schon klar war, dass das nicht so ganz komplikationslos laufen würde, weil ich meine restlichen Familienmitglieder kenne und die ganz sicher was gegen einen auftauenden Pansen im Kühlschrank haben (das sollte sich später noch bewahrheiten).
Also habe ich erst mal Hähnchen gekocht und entsprechend mit gekochtem Gemüse und Reis und Öl angereichert. Vicco frass es gut und mit Appetit. Kot war auch okay, erbrochen hat er morgens weiter ab und zu.
Dann habe ich die Fleischstücke zunehmend roh belassen, Vicoo frass es weiterhin. Dann habe ich um Rindermuskelfleisch erweitert, Vicco frass es immer noch…
Also habe ich den Schritt gewagt und ein Starterpakt fertiges, tiefgefrorenes BARF-Fleisch bestellt. Für den Anfang habe ich gewolftes Geflügel und Rind Muskelfleisch gewählt und dann zwischendurch einfach eine Packung mit anderen Sachen dazu gegeben, sprich Lunge, Herz Leber, Pansen, Euter etc.
Letztlich hat das dazu geführt, dass Vicco manche Sachen partout nicht angerührt hat, auch mit Joghurt, Quark, Leberwurst, Reis, Kartoffeln, Gemüse, Nudeln etc verfeinert nicht. Muskelfleisch hat er mehr oder weniger gefressen, aber NUR das reicht ja nicht aus, um alle Nährstoffe bereitzustellen. Vieles musste ich dann nach 3-4 Tagen wegwerfen, weil es anfing zu gammeln. Mein Mann beschwerte sich mittlerweile massiv über die unästhetischen und teilweise übelriechenden Bestandteile in Kühlschrank und Futternapf… und Vicco mochte das ganze auch zunehmend nicht mehr. Dann kam auch noch hinzu, dass der Kot immer öfter wieder matschig oder schleimig war… Industrielles Futter hat er zu dem Zeitpunkt nicht mehr erhalten, voll gebarft habe ich tatsächlich etwa zwei Monate lang. Man, ich hätte echt nicht gedacht, dass es so schwierig ist einen Hund zu ernähren! Vor allem, weil ich doch jetzt das Beste und Natürlichste verwendet habe!
Also ab zum Tierarzt, Sammelkotprobe im Gepäck. Aber alle Parasiten negativ (einschließlich Giardien). Wahrscheinlich irgendeine Unverträglichkeit…. Ich soll mal ein paar Wochen Royal Canin Intestinal füttern (habe ich gleich beim Tierarzt mitgenommen). Danach per Ausschlussverfahren andere Sorten ausprobieren, am besten sensitiv Futter.
Also BARF weggepackt, Royal Canin in den Napf. Vicco frass das Zeug mit Todesverachtung….er hat es gehasst! Aber der Kot war seitdem top! Auch kein Erbrechen mehr am frühen Morgen. Leider hat er irgendwann wieder so anhaltend das Futter verweigert, dass ich es nicht mehr mit ansehen konnte. Das einzige was half, damit ich den Beutel überhaupt leer bekommen habe, war dass ich ihm einen Esslöffel Nassfutter (Edeka Feine Bissen sensitiv – wir waren gerade im Urlaub an der Nordsee, hatte nicht so viel Auswahl) untergemischt habe. Damit hat er es dann mehr schlecht als rech gefressen.
Danach wollte ich definitiv keinen zweiten Sack mehr nachkaufen, mir tat es leid, dass er so wenig Freude am Fressen hatte. Hier mag es sicher einige kritische Hundehalter geben, die mir sagen, dass ich einfach hart hätte bleiben sollen, aber ich hatte kein gutes Gefühl dabei.
Wieder zurück zu Hause habe ich die Kombi Royal Canin Intenstinal und Edeka Nasspampe erst mal beibehalten bis zum endgültigen entleeren des Sackes und mir überlegt, was ich selber eigentlich gern für ein Fütterungskonzept hätte. Ich hätte gern eine verlässliche Basis, egal ob nass, trocken oder roh, von der ich weiß, dass der Hund es gern frisst, es verträgt und es praktikabel im Alltag ist. Ich glaube meine ganze Verunsicherung in dieser Futter-Sache hat der Hund einfach gespürt und entsprechend reagiert.
Ich hatte mittlerweile einen ganzen Karton voll Futterproben von allen möglichen Herstellern zu Hause. Teure und günstige, Nass- und Trockenfutter. Manches hat Vicco nicht mal probiert, einiges wieder nicht vertragen… War dann vielleicht auch wieder zuviel Hin und Her….
Ich war es einfach leid!
Der aktuelle Stand ist, dass ich derzeit bei einem Trockenfutter als Hauptmahlzeit gelandet bin, BEWI-Dog mini sensitiv (das habe ich einfach mal mitgenommen bei Einkaufen im Landhandel, hörte sich irgendwie sympathisch an). Dieses weiche ich in Wasser ein (die Bröckchen bleiben trotzdem recht fest, was Vicco ganz gut gefällt) und gebe dazu eine sehr kleine Menge Nassfutter Rinti sensible oder Feinest, und zwar erst mal nur Geflügelsorten. Das frisst Vicco bislang recht gern und zuverlässig und er „macht“ auch normal, solange ich nicht zuviel Nassfutter zugebe. Ich habe mehrfach im Internet gelesen, dass man Nass- und Trockenfutter nicht mischen sollte. Das ist bislang aber die einzige Variante, die bei uns funktioniert. TroFu pur frisst Vicco nicht (egal welche Sorte), zuviel oder pures NaFu verursacht matschigen, schleimigen Kot.
Rein theoretisch ist das nun nur eine mittelmäßige Variante den Hund zu ernähren… Praktisch gesehen funktioniert es aber fürs Erste.
Allerdings hat er heute Morgen wieder nüchtern erbrochen… . Ach man, so ganz cool kann ich da einfach nicht bleiben. Aber wenigstens ist das jetzt seltener geworden, vielleicht noch einmal pro Woche.
Eigentlich würde ich gern zumindest Teilbarfen, aber dazu brauche ich eben erst mal eine Fertigfutterbasis, die Vicco gern annimmt und verträgt und zu der ich zurückkehren oder mit der ich ergänzen kann, falls sich bestimmte Fleischsorten noch als unverträglich erweisen (was ja auch noch nicht ausgeschlossen ist).. Vielleicht habe ich die ja jetzt gefunden und kann bald wieder die ersten Versuche mit Rohfütterung machen.
So, nun habe ich aber lange genug erzählt. Schon mal ein dickes Dankeschön an alle, die bis hier hin mitgelesen haben Winken.

Viele Grüße aus Kirchhain,
Tina & Vicco
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bayerlein
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Moritz
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BeitragVerfasst am: 21.4.2015, 20:56    Titel:    

Hallo Tina, oh man

ich habe wie schon geschrieben einen 13 Jahre alten der Allergiker ist und Pferd mit Kartoffel bekommt.

Er hatte Hautprobleme und eine Schilddrüsenunterfunktion

mein 11 Monate alter Bodo hat von Welpe an Dosenfutter bekommen und ich habe mit 7 Monaten auf Rinti sensitive Huhn mit Reis umgestellt. Oder auch mal Trofu als Leckerli und auch mal eine andere Dose ausprobiert von anderen Herstellern .
im März fing es an das er früh morgens Bauchgrummeln bekam kenne ich von Moritz auch vielleicht
2 x im Monat oder 1x im Monat aber bei Bodoalle 2 tage dann kein Appetit bis mittags und kot mit Schleim auch etwas Blut dabei. KOT untersucht aber keine Giardien und keine Würmer.
Dann habe ich Diät gekocht huhn mit reis und Möhren dann hat er erbrochen mit Galleund es aber wieder aufgefressen.
dann ging es wieder 2 Tage gut dann wieder das Bauchgrummeln Durchfall dann zum TA und ich bekan AB und heute nochmals zum TA weil ich am Sonntag nach der Diät wieder Rinti gegeben habe und er heute morgen wieder Bauchgrummeln hatteund erst nachmittags wieder gefressen hat. Und schleimige Kot wieder.

Vor einer Woche geröntgt und am Magen bzw, Darm waren verdickungen zu sehen deshalb das AB
Verdacht auf Gastritis.

Jetzt ma chen wir eine Ausschlussdiät mit Kartoffeln und Pferd für 6 wochen

wir vermuten eine Futtermittelallergie

_________________
KruemelBB
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BeitragVerfasst am: 21.4.2015, 22:19    Titel:    

oh Conny das hört sich ja nicht so gut an,
aber mit Pferd und Kartoffeln habt Ihr ja Erfahrung ... gute Besserung an den kleinen Mann daumendrueck.gif

_________________
Grüsse, Birgit mit Simba
Anja O`Glendence
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BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 00:26    Titel:    

Hallo,

also 6 Wochen sind viel zu kurz - da entgiftet der Körper nicht, falls es am Futter liegt. Es müssen mindestens 10 und besser noch 12 Wochen sein.

VG
Anja

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"Wie sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke des Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann"
"Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag" (Camus)

bayerlein
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Moritz
Bodo

BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 07:58    Titel:    

Ja, aber man sagt ja bei Hautproblemen 12 Wochen und bei Darm ca. 4 Wochen hab ich mal gelesen
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MamaTina
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Vicco from White Rock of Elz

BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 10:14    Titel:    

Oh je, das hört sich ja irgendwie ähnlich an...

Ich habe ja auch die Befürchtung, dass Vicco permanent einen gereizten Verdauungstrakt, evtl auch Gastritis, nervöse Magen-Darm-Störungen (weil er ja auch ein kleines Nervenbündel ist) haben könnte.

Aber ich will es ja auch erst mal mit Auschlussverfahren versuchen. Pferd habe ich bislang noch nicht probiert. Ich weiß, dass das Fleisch hypoallergen ist und von den meisten Hunden vertragen wird, auch von den empfindlichen. Das würde ich als nächsten Schritt, falls die jetzige Fütterung auch weider Probleme bereiten sollte, dann auch mal versuchen. Obwohl ich dann mal ganz besonders das Kopfkino ausschalten muss, habe nämlich selber ein Pferd Weinen . Aber ist ja nix anderes, wie ein Huhn, Schaf oder Rind, so ist halt die Natur.

Ich kann es zwar nicht 100%ig beschwören, aber ich hatte irgendwie den Eindruck, dass Vicco das Futter besonders schlecht vertragen hat, wenn es entweder sehr minderwertig war (was ja nicht verwunderlich ist - hatten eine heftige Reaktion auf Rewe besten Wahl Huhn mit Reis Nassfutter) oder mit sehr hochwertigen Proteinen versehen war (Reiko vital, Bio for Pets - Nassfutter und auch verschiedene rohe Fleischsorten/Innereien). Dies hätte ich nicht unbedingt erwartet... Kann es denn sein, dass Westies generell mit manchen Proteinen nicht klarkommen (zuviel des Guten)? Ich meine, ich hätte irgendwo im Internet mal sowas gelesen. Ob das sein kann... Weiß ich nicht.

Im Moment sind wir ja noch bei Geflügel, Lamm und Reis und auch getreidefrei, bis auf den Zwieback vorm Zubettgehen Winken . Wenn das jetzt ein paar Wochen lang gut geht, mische ich mal wieder eine andere Fleischsorte unter.

VLG und gute Besserung für deinen Wuff!
Marie
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BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 10:39    Titel:    

Ich frage mich schon, warum immer Pferdefleisch bei einer Ausschlussdiät empfohlen wird.

Mittlerweile werden zig Alternativen in den Shops angeboten.
Wild, Kängeruh und sogar Kamelfleisch .
MamaTina
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Vicco from White Rock of Elz

BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 10:58    Titel:    

Der Einwand ist gar nicht so unberechtigt, finde ich.

Denn so ganz unkritisch wäre ich bei der Verfütterung von Pferd auch nicht. Pferde werden nicht zum Schlachten gezüchtet, sondern landen dort aus anderen Gründen.

Ein normales Reitpferd darf nach dem Schlachten nur als "Lebensmittel" verwendet werden, wenn kurz zuvor keine Medikamente verabreicht wurden, die dies ausschließen würden. Die "Buchführung" darüber ist aber nicht selten lückenhaft.

Pferde werden aber sowieso im Laufe ihres Lebens mit allen möglichen Sachen behandelt, die sich im Fleisch einlagern. Rinder und andere Schlachttiere kriegen zwar auch Antibiotika, Hormone und schlag mich tot, was sonst noch alles. Aber bei Pferden ist das einfach noch unüberschaubarer...

Fleisch von Wildttieren dürfte eben immer noch am wenigsten belastet sein...

VLG Tina
bayerlein
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Moritz
Bodo

BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 12:49    Titel:    

Na klar kann man auch Strauss oder Rentier als Ausschlussdiät geben aber ich habe hier schonnden Moritz der es bekommt.

und unsere Trimmerin die seit 30 jahren Westies hat hat das Rintie empfohlen weil sie damit gute Erfahrungen gemacht hat. Ausserdem gibt sie Abends Trofu das das aber nicht mehr als 20 % Proteine haben sollte. Und bei Nassfutter so 9 % Rohprotein. Eher weniger Fleisch dafür mehr Gemüse .

_________________
Franki
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BeitragVerfasst am: 22.4.2015, 18:10    Titel:    

Hallo Tina

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

Möglichkeit A:

Hund ist ein Mäkler gewesen er wurde zum Mäkler erzogen. Ständiger Futterwechsel inbs. verschiedener Fütterungsarten (Trofu, DOFU, Frisch gekocht,BARF) hat den Darm angegrifen und zu hausgemachten Verdauungstörungen geführt. uU auch gestörte Darmflora.

Möglichkeit B. Erheblich Wahrscheinlichere bei euch wegen der Symptome

Krankhafte Ursache:

1. Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit
2. IBD-Komplex
3. Organisch (seltener)

Parasiten wurden ja ausgeschlossen.


Ich würde in so einem Fall ohne Wenn und Aber wie folgt vorgehen:

- Ausschlussdiät mit Pferd + Kartoffeln. Es gibt sehr gute fertige Dosen ohne weitere Zusätze. Und nichts anderes.

Rentier ist ungeeignet da Überkreuz möglich mit Rind. Känguruh kann ich nicht sagen ob Überkreuzreaktionen möglich.

Wenn die AD nicht fruchtet muss insb. an eine IBD gedacht werden und man sollte dann in eine Tierklink gehen zur weiteren Abklärung. Hier sind internistisch spezials. Ärzte gefragt.

Sollte der output noch schleimig sein oder Durchfälle zu Beginn der Diät mit Metronidazol behandeln und das dann während der Diät ausschleichen.

Grüße
Frank
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